Organisationsberatung

Douglas McGregor beschrieb in den 1960er Jahren zwei Modelle menschlicher Motivation:

Laut Theorie X sind Menschen von Natur aus faul und vermeiden Arbeit, wo immer es geht. Manager, die dieser Theorie folgen, etablieren Überwachungs- und Kontrollsysteme und motivieren mit äußeren Anreizen, z.B. finanziellen Boni. Obwohl nachweislich wenig erfolgreich, ist die Anwendung der Theorie X weit verbreitet.

Das Gegenmodell bildet die Theorie Y. Demnach sind Menschen grundsätzlich ambitioniert und intrinsisch motiviert. Um ihr kreatives Potenzial zur Geltung bringen zu können, benötigen sie ein Arbeitsumfeld, das von Werten wie Vertrauen, Offenheit und Respekt geprägt ist, und in dem sie selbstorganisiert arbeiten können.

Die in den 1980er und 1990er Jahren Geborenen, oft Millenials oder Generation Y genannt, belegen mehrheitlich die Theorie Y. Sie sind gut ausgebildet und kennen die digitalen Welten wie ihre Westentasche. Dank globaler Vernetzung ist es für sie selbstverständlich, überall arbeiten zu können. Freunde, Familie und Gesundheit haben in ihrem Leben einen hohen Stellenwert. Die Generation Y bietet ein großes Potenzial – ist aber leider geburtenschwach.

Wie schafft es ein Unternehmen, die Besten aus der Generation Y zu rekrutieren – und zu halten? Welche organisatorischen Voraussetzungen müssen geschaffen werden? Und vor allem: passt das Wertesystem des Unternehmens zu den Ansprüchen der Umworbenen?

Die Erfolgsprinzipien moderner Theorie-Y-Organisationen sind erforscht, bereits in verschiedenen Unternehmen im Einsatz und im Buch „Management Y“ beschrieben (siehe unten). Gemeinsam mit erfahrenen Partnern biete ich eine fortschrittliche Organisationsberatung an, die auf systemischem Management und den Werten und Prinzipien des Agilen Manifests beruht.

Mehr zu diesem Thema im Buch „Management Y“ (Campus Verlag 2014).