Neu erschienen: Management Y

Management YNach eineinhalb Jahren intensiver gemeinsamer Arbeit liefern Ulf Brandes, Pascal Gemmer, Lydia Schültken und ich nun ein zeitgemäßes Stück Management-Literatur: Management Y – Agile, Scrum, Design Thinking & Co: So gelingt der Wandel zur attraktiven und zukunftsfähigen Organisation bietet einen Überblick über die Grundlagen moderner Organisationen sowie praktische Hilfestellungen für den erfolgreichen Wandel im eigenen Unternehmen. In diesem Buch berichten Menschen über die Mittel und Wege, mit denen sie Veränderungen in ihren Organisationen angestoßen haben und in Bewegung halten. Weiterlesen

Wie Hochschulen (unbewusst?) auf das Berufsleben vorbereiten

Pra|xis|schock

Enttäuschung über bzw. bittere Erfahrung der großen Kluft zwischen dem erworbenen theoretischen Wissen und den tatsächlichen Anwendungsmöglichkeiten in der [Berufs]praxis. (Duden)

Dieses Schicksal ereilt jährlich viele Absolventen, wenn sie frisch in das Berufsleben einsteigen. So zumindest dachte ich bisher, und so hatte ich es damals erlebt. Diese Woche lernte ich eine neue Perspektive kennen. Weiterlesen

Die Google Bildersuche – das neue Amazon?

Wo sucht man am besten nach (Fach-)Literatur? In der lokalen Buchhandlung (rettet die Buchhändler!). Bei Amazon, buch.de oder anderen Online-Händlern. Auf Blogs, Literaturlisten, Konferenzen, …

Jetzt hat mit ein Leser der “Geschichten vom Scrum” eine recht ausgefallene Quelle verraten: er ist auf das Buch über die Google-Bildersuche gestoßen. Ein Indiz dafür, dass PLAYMOBIL-Figuren bei der Zielgruppe anschlussfähig sind?

Das Nikolausgeschenk im digitalen Stiefel: Open Space Rap

Wer gestern seine digitalen Stiefel geputzt und vor die Tür der eigenen Website gestellt hat, der darf sich über ein kleines Geschenk freuen.

Auf dem Community Day der diesjährigen XP Days Germany in Karlsruhe habe ich gemeinsam mit Jens Coldewey, Christian Dähn und Urs Reupke die wesentlichen Ideen und Elemente des Open-Space-Formats in einen Sprechgesang verpackt. Wieder zu Hause, nahm jeder seinen Rap auf. An dem Rohentwurf der Melodie wurde in den folgenden Tagen weiter gefeilt. Dann wurde gemischt, gelauscht, illustriert und produziert. Das Ergebnis:

Der Open Space Rap

 

Ich wünsche viel Spaß beim Lauschen und einen schönen Nikolaustag!

Was uns ein Granatapfelsaftverkäufer über die Macht des Storytelling verrät

In meiner “Geschichtenschmiede” auf den XP Days Germany 2010 hatte ich eine Lanze für das erzählerische Denken gebrochen. Erzählungen sind holistisch. Sie stellen Zusammenhänge zwischen Fakten, Emotionen, Rahmenbedingungen, Einstellungen, Handlungsweisen etc. her. Geschichten eröffnen Möglichkeiten. Damit gehen sie weit über die Fakten, Daten und Theorien und deren Zusammenhänge hinaus, auf denen das argumentative Denken gründet. Beide Denkweisen ergänzen einander. In Unternehmen dominiert meist das argumentative Denken. Aber es geht auch anders. Den Beweis tritt ausgerechnet ein Wirtschaftsmagazin an. Weiterlesen

Die Geschichte lebt

Wie gut, dass ich abends meinen Kindern immer noch eine Geschichte vorlesen darf, obwohl sie längst selber lesen können. In letzter Zeit nehmen wir uns Klassiker meiner Kindheit vor. Neulich sorgten Max von der Grüns “Vorstadtkrokodile” für Spannung. Und jetzt begleiten wir Emil Tischbein und die Detektive bei deren Abenteuern durch Berlin. Im Vorwort zu Erich Kästners erstem Kinderbuch fand ich das folgende Zitat, das recht gut zum Thema Storytelling passt:

Eine Geschichte, ein Roman, ein Märchen – diese Dinge gleichen den Lebewesen, und vielleicht sind es sogar welche. Sie haben ihren Kopf, ihre Beine, ihren Blutkreislauf und ihren Anzug wie richtige Menschen. Und wenn ihnen die Nase im Gesicht fehlt oder wenn sie zwei verschiedene Schuhe anhaben, merkt man es bei genauem Zusehen.

(Erich Kästner, “Emil und die Detektive”)

Schöner kann man nicht beschreiben, dass eine gute Geschichte ordentlich aufgebaut sein muss, im übertragenen Sinne also Hand und Fuß haben muss, um als schlüssig und interessant wahrgenommen zu werden.