Eine große furchtlose Reise auf der JAX 2013

Fearless Journey - Panorama

Montag, 22. April, 13:45 Uhr: Es herrscht gespannte Stille im Gutenbergsaal 1+2. Erwartungsvoll starren neun Personen in leuchtenden Warnwesten auf die großen Flügeltüren, die sich in diesem Moment öffnen und rund 250 JAX-Teilnehmern Einlass gewähren. Die Gäste sind nicht minder gespannt auf das, was sie in den kommenden 100 Minuten erwartet. Eine furchtlose Reise hatte man ihnen versprochen, und von Veränderung und dem Aufbruch zu neuen Ufern war verheissungsvoll die Rede gewesen. Aber was hat das mit agiler Softwareentwicklung zu tun? Weiterlesen

Jenseits von Agilität und Softskills… gibt’s ‘ne Menge zu entdecken

Wie in meinem Konferenzbericht erwähnt, durfte ich auf der diesjährigen SEACON die Fishbowl von Klaus Marquardt übernehmen, der leider krankheitsbedingt absagen musste. Klaus’ Frage für die Fishbowl lautete: “Jenseits von Agilität und Softskills: Was verhilft Projekten zum Erfolg?” Da diese Frage auf großes Interesse bei den Konferenzteilnehmern stieß, wollten wir die Session nicht ausfallen lassen – eine gute Entscheidung. Weiterlesen

SEACON 2012: Inspect and Adapt

Drei Tage, drei Tracks mit geballten Informationen, inspirierende Keynotes und viel Raum zum Gedankenaustausch rund um Softwareentwicklung, Architektur, Agilität und Soft Skills – das waren auch in diesem Jahr wieder die Stärken der SEACON und des anschließenden Architekturtags.

Meiner Kollegin und Kollegen des Fachbeirats und ich hatten zum vierten Mal gemeinsam ein vielfältiges Konferenzprogramm für die einzige Software-Engineering-Konferenz im Norden Deutschlands zusammengestellt. ALs wir uns am Montagmorgen im Hotel Grand Elysée trafen, das die SEACON erstmals beherbergte, waren wir gespannt auf die Resonanz der Besucher. Die war – das kann ich vorwegnehmen – grundsätzlich positiv, enthielt aber auch einige Verbesserungsvorschläge. Weiterlesen

Agil: Die nächste Generation

Auf den XP Days 2011 in Karlsruhe habe ich eine Fishbowl zum Thema “Agil: Die nächste Generation” veranstaltet. Dabei ging es nicht etwa darum, die neuesten Trends aus dem agilen Umfeld zu nehmen und ihnen die Versionsnummer 2.0 umzuhängen, sondern um Folgendes:

Wir alle machen uns einen Kopf darum, wie wir agile Vorgehensweisen in Projekten und Unternehmen einführen. Dabei denken wir – natürlich? – immer an die Arbeitswelt, wie wir sie kennen. Wie aber sieht es in zehn Jahren aus, wenn unsere Kinder ins Arbeitsleben eintreten? Dann sind wir die “alten Agilen” und treffen auf eine Generation, die schon zu Schulzeiten auf eine Welt vorbereitet wurde, die durch Kommunikation, Teamarbeit und Selbstorganisation geprägt ist. Heute gehören Retrospektiven schon in der Grundschule zum Standardrepertoire. Auch an den Universitäten werden zunehmend agile Methoden gelehrt, pardon: interaktiv vermittelt. Es wird also zukünftig bei der Diskussion um agile Themen weniger um die Frage “Warum?”, sondern vielmehr um das “Wie?” gehen. In dieser Fishbowl wollte ich diskutieren, wie die nächste Generation von WissensarbeiterInnen mit agilen Methoden umgehen wird, wie wir das schon heute berücksichtigen können/müssen und was unsere Rolle in der Welt von morgen sein wird. Weiterlesen

XP Days Germany 2011: Im Süden wenig Neues

Nach zwei Vortragstagen (17./18.11.) und einem Community Day (19.11.) fuhr ich ein wenig ernüchtert von den XP Days 2011 aus Karlsruhe zurück nach Hamburg. Nicht, dass mir die Veranstaltung nicht gefallen hätte. Sie war auch in diesem Jahr wieder gut organisiert. Auch habe ich viele Freunde und Bekannte wiedergetroffen und neue interessante Menschen kennen gelernt. Es fehlte mir jedoch das “Aha!”-Erlebnis, die ungewöhnliche Idee, die neue Perspektive, der frische Wind. Alles irgendwie schon mal da gewesen, schon mal gehört oder gelesen, schon mal erlebt – zumindest an den beiden “klassischen” Vortagstagen. Es fehlte das “Extreme”. Johannes Link stellte im Interview mit Matthias Lübken fest, dass die XP Days im Mainstream angekommen sind. Das ist nicht unbedingt schlecht, aber es fühlt sich einfach anders an als in den vergangenen Jahren. Weiterlesen

Software-QS-Tag 2011: Test und QS agil

Am 2. und 3. November fand in Nürnberg der Software-QS-Tag statt. Seit 19 Jahren werden auf dieser Konferenz aktuelle Themen rund um Software-Qualitätssicherung und -Test diskutiert. Dieses Jahr hat das Programmkomitee ein Thema aufgegriffen, das in vielen Softwareprojekten mittlerweile angekommen ist und dort tief greifende Veränderungen bewirkt. Die Rede ist von agilen Vorgehensweise, von denen das Projektmanagement-Framework “Scrum” der mit Abstand prominenteste Vertreter ist. Weiterlesen

Feuriges Pecha-Kucha-Video von der SEACON 2011

Mein Pecha-Kucha-Vortrag “Die Feuerwehr: Ein agiles Team?” von der SEACON 2011 ist bei Vimeo als Videomitschnitt verfügbar. Vielen Dank an Bernd Oestereich, Regisseur, Kameramann und Produzent in Personalunion.

In der Softwareentwicklung, insbesondere in agilen Projekten, steht das Team im Mittelpunkt. Der Teambegriff ist durch Werte und Prinzipien wie Eigenverantwortung, Vertrauen und offene Kommunikation geprägt. Auch in anderen Domänen gibt es Teams – aber gilt dort dasselbe Begriffsverständnis? Wie ist beispielsweise die Besatzung eines Feuerwehrfahrzeugs organisiert, und was kann ein Softwareentwicklungsteam daraus lernen? Dieser Frage geht der Pecha Kucha nach.

“Die Feuerwehr: Ein agiles Team?” (Pecha Kucha, SEACON 2011) auf Vimeo

ALE2011: Agile europäischer Länder, vereinigt euch!

Vom 7. bis zum 9. September traf sich die europäische Agil-/Lean-Gemeinde in Berlin zur ersten (Un-)Konferenz namens ALE2011. Jurgen Appelo hatte im Mai 2011 das Netzwerk “Agile Lean Europe” ins Leben gerufen, um die Ideen von Agil und Lean in einem europäischen Kontext zu diskutieren und zu verbreiten. Der multinationale Ansatz und die damit verbundene kulturelle Vielfalt führte bereits bei der Gründung des Netzwerks zu vielen verschiedenen Ideen. Eine dieser Ideen war die Ausrichtung einer Konferenz für praktizierende Agile und solche, die sich für die Ideenwelt rund um Agil und Lean interessieren. Also machte sich eine Gruppe von Organisatoren aus verschiedenen europäischen Ländern an die Arbeit. Einige von ihnen sollten sich in Berlin zum ersten Mal live begegnen, denn der Großteil der Vorbereitung wurde online geplant und verteilt durchgeführt. Und alle fragten sich, ob es denn wirklich funktionieren würde.

Es hat funktioniert. Weiterlesen