Heinz von Foerster (Physiker, Biologe, Kybernetiker, Konstruktivist, Systemiker, …) hat schon früh und zu verschiedenen Gelegenheiten interessante Ansätze und Anregungen zu Management-Themen geäußert. Unter anderem hat er mit seinen Ansichten und Ideen zu Hierarchie vs. Heterarchie, zu Selbstorganisation und Kommunikation in den 1980er Jahren die St. Galler Managementlehre bereichert. Deshalb haben wir in unserem Vortrag Heinz von Foerster selber zu Wort kommen lassen: in Form eines gelesenen Dialogs mit dem Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Weiterlesen
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Geschäftsprozesse vs. Menschenverstand: Ein Erfahrungsbericht
Als Informatiker sind wir es gewohnt, Prozesse zu analysieren, standardisieren und automatisieren. Das Ergebnis dieses Vorgehens, das wir Geschäftsprozessmanagement nennen, werten wir als Fortschritt. Das mag aus einer Kostenperspektive betrachtet stimmen. Oft aber bleibt bei dieser eindimensionalen Optimierung derjenige auf der Strecke, dem diese Prozesse eigentlich nutzen sollen: der Kunde. Beispiele gefällig? Weiterlesen
Die Feuerwehr: ein agiles Team?
In der Softwareentwicklung, insbesondere in agilen Projekten, steht das Team im Mittelpunkt. Der Teambegriff ist durch Werte und Prinzipien wie Eigenverantwortung, Vertrauen und offene Kommunikation geprägt. Auch in anderen Domänen gibt es Teams – aber gilt dort dasselbe Begriffsverständnis? Wie ist beispielsweise die Besatzung eines Feuerwehrfahrzeugs organisiert, und was kann ein Softwareentwicklungsteam daraus lernen? Dieser Frage geht der Pecha Kucha nach.
Scrum – kurz & gut
Scrum ist ein agiles Projektmanagement-Framework, das in der Softwareentwicklung bereits vielfach erfolgreich eingesetzt wird und sich als Methode für die Arbeitsorganisation in IT-Unternehmen immer mehr durchsetzt.
Dieses Buch bietet sowohl IT-Projektmanagern als auch an Scrum-Prozessen beteiligten Softwareentwicklern einen kompakten, praxisbezogenen Überblick über das Framework. Weiterlesen
Der Foerster und die Selbstorganisation
Heinz von Foerster (Physiker, Biologe, Kybernetiker, Konstruktivist, Systemiker, …) hat schon früh und zu verschiedenen Gelegenheiten interessante Ansätze und Anregungen zu Management-Themen geäußert. Unter anderem hat er mit seinen Ansichten und Ideen zu Hierarchie vs. Heterarchie, zu Selbstorganisation und Kommunikation in den 1980er Jahren die St. Galler Managementlehre bereichert. Deshalb haben wir in unserem Vortrag Heinz von Foerster selber zu Wort kommen lassen: in Form eines gelesenen Dialogs mit dem Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Weiterlesen
Agile Projekte mit externen Dienstleistern
In meinem Vortrag “Agile Projekte mit externen Dienstleistern” berichtete ich von meinen Erfahrungen aus einem Projekt, an dem im Laufe von zwei Jahren sechs verschiedene externe Dienstleister beteiligt gewesen sind. Besondere Erwähnung auf Twitter fand mein Hinweis, dass Externe in den Unternehmen, die sie beraten, Gäste sind und auch als solche behandelt werden sollen. Spannend war die Diskussion, ob ein ScrumMaster und Product Owner in solchen Projekten intern oder extern besetzt werden soll. Fazit: es kommt darauf an. Diese Antwort hätte auch von einem Externen kommen können…
Agile Projekte mit externen Dienstleistern
Was macht agile Softwareentwicklung so erfolgreich? Zuallererst ein gutes agiles Team. Die Fachliteratur nennt einige Merkmale solcher Teams, darunter ein gemeinsamer Teamraum, konstante interdisziplinäre Zusammensetzung von “T-shaped people”, langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit und hohes Maß an Eigenverantwortung. Auch die zwölf Prinzipien des agilen Manifests enthalten Indizien für ein gutes agiles Team. Wie aber führe ich Projekte agil durch, wenn das Team aus Mitarbeitern mehrerer Dienstleister (und evtl. ein paar Internen) zusammengesetzt ist? Hier spielen plötzlich zeitliche, vertragliche und unternehmensstrategische Aspekte eine Rolle, die zusätzlich zu den Projektzielen berücksichtigt werden müssen. Dass ein solches Team trotzdem erfolgreich sein kann, davon konnte ich aus eigener Praxis berichten. Weiterlesen
Jenseits von Agilität und Softskills… gibt’s ‘ne Menge zu entdecken
Wie in meinem Konferenzbericht erwähnt, durfte ich auf der diesjährigen SEACON die Fishbowl von Klaus Marquardt übernehmen, der leider krankheitsbedingt absagen musste. Klaus’ Frage für die Fishbowl lautete: “Jenseits von Agilität und Softskills: Was verhilft Projekten zum Erfolg?” Da diese Frage auf großes Interesse bei den Konferenzteilnehmern stieß, wollten wir die Session nicht ausfallen lassen – eine gute Entscheidung. Weiterlesen
Agil: Die nächste Generation
Auf den XP Days 2011 in Karlsruhe habe ich eine Fishbowl zum Thema “Agil: Die nächste Generation” veranstaltet. Dabei ging es nicht etwa darum, die neuesten Trends aus dem agilen Umfeld zu nehmen und ihnen die Versionsnummer 2.0 umzuhängen, sondern um Folgendes:
Wir alle machen uns einen Kopf darum, wie wir agile Vorgehensweisen in Projekten und Unternehmen einführen. Dabei denken wir – natürlich? – immer an die Arbeitswelt, wie wir sie kennen. Wie aber sieht es in zehn Jahren aus, wenn unsere Kinder ins Arbeitsleben eintreten? Dann sind wir die “alten Agilen” und treffen auf eine Generation, die schon zu Schulzeiten auf eine Welt vorbereitet wurde, die durch Kommunikation, Teamarbeit und Selbstorganisation geprägt ist. Heute gehören Retrospektiven schon in der Grundschule zum Standardrepertoire. Auch an den Universitäten werden zunehmend agile Methoden gelehrt, pardon: interaktiv vermittelt. Es wird also zukünftig bei der Diskussion um agile Themen weniger um die Frage “Warum?”, sondern vielmehr um das “Wie?” gehen. In dieser Fishbowl wollte ich diskutieren, wie die nächste Generation von WissensarbeiterInnen mit agilen Methoden umgehen wird, wie wir das schon heute berücksichtigen können/müssen und was unsere Rolle in der Welt von morgen sein wird. Weiterlesen
XP Days Germany 2011: Im Süden wenig Neues
Nach zwei Vortragstagen (17./18.11.) und einem Community Day (19.11.) fuhr ich ein wenig ernüchtert von den XP Days 2011 aus Karlsruhe zurück nach Hamburg. Nicht, dass mir die Veranstaltung nicht gefallen hätte. Sie war auch in diesem Jahr wieder gut organisiert. Auch habe ich viele Freunde und Bekannte wiedergetroffen und neue interessante Menschen kennen gelernt. Es fehlte mir jedoch das “Aha!”-Erlebnis, die ungewöhnliche Idee, die neue Perspektive, der frische Wind. Alles irgendwie schon mal da gewesen, schon mal gehört oder gelesen, schon mal erlebt – zumindest an den beiden “klassischen” Vortagstagen. Es fehlte das “Extreme”. Johannes Link stellte im Interview mit Matthias Lübken fest, dass die XP Days im Mainstream angekommen sind. Das ist nicht unbedingt schlecht, aber es fühlt sich einfach anders an als in den vergangenen Jahren. Weiterlesen
