Hamburger Scrumtisch, Sprint 2

Heute fand der zweite Scrumtisch bei bestem Hamburger Wetter (Sonne und eine frische Brise) statt. Das neue Format, eine Kombination aus vorbereitetem Vortrag und Open Space, fand die ungeteilte Zustimmung der ca. 23 Teilnehmenden.

Was habe ich gelernt bzw. bestätigt bekommen?

  • Agile Festpreisprojekte können funktionieren, wenn man das Festpreis-Spiel konsequent (und manchmal auch unnachgiebig) spielt. Ein anderer Erfolg versprechender Ansatz ist das Abschließen eines Rahmenvertrags, in dem für einzelne Gewerke (z.B. für jeden Sprint) eine Tranche abgerufen wird.
  • Es ist schwierig, den agilen Werkzeugkasten im Team zu etablieren. Es ist aber noch ungleich schwieriger, die agilen Werte zu vermitteln und eine Kultur zu prägen, die auf Vertrauen und Verantwortung aufbaut.
  • Für die Berücksichtigung nichtfunktionaler Anforderungen gibt es leider keinen Königsweg. Es ist wichtig, diese Klasse von Anforderungen frühzeitig zu formulieren und zu priorisieren. Erst dann kann man fundiert entscheiden, wann welche Anforderung aus fachlichen oder technischen Gründen benötigt wird.

Die offene und ehrliche Atmosphäre, in der diese Themen diskutiert wurden, macht den Reiz dieser Veranstaltung aus und steigert die Vorfreude auf den nächsten Stammtisch (für den übrigens noch ein geeigneter Raum gesucht wird).