Eclipse bei Airbus

Jeder, der schon einmal an der Entwicklung eines umfangreichen Softwareprojekts beteiligt gewesen ist, kennt die besonderen Herausforderungen solcher Großprojekte. Der Airbus-Konzern hat seit einiger Zeit nicht nur eines, sondern gleich mehrere davon, die alle auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Es handelt sich dabei um das ehrgeizigste Projekt der jüngeren Luftfahrtgeschichte: Die Entwicklung des Großraumjets A380.

In vielen Bereichen wie Planung, Konstruktion oder IT setzt Airbus bewusst auf neue, moderne Methoden und Hilfsmittel. So wurde das System zur Erstellung der A380-Handbücher neu entwickelt. Es verbindet SAP mit J2EE-Applikationen und integriert verschiedene Airbus-Informationssysteme. Hier ist Eclipse im Einsatz, um die Software mit Hilfe von Ant, XDoclet und CVS unter Solaris und Windows zu entwickeln und zu warten. SWT dient als GUI-Framework für den Java-Client. Für eine proprietäre Skriptsprache wurde zudem ein eigenes Editor-Plugin für Eclipse entwickelt. Aus der Kombination dieser Werkzeuge entstand ein durchgängiger und integrierter Entwicklungsprozess, der sich in der täglichen Praxis bewährt und kontinuierlich verfeinert wird.

Auch für die redaktionelle Arbeit, die Verwaltung und die Erzeugung von Master-CDs zur Vervielfältigung werden integrierte Systeme benötigt. Diese müssen große Datenmengen verwalten können, denn einige Handbücher umfassen mehrere zehntausend Seiten. Eine benutzerfreundliche Oberfläche soll die komplexen Abläufe bei der Erstellung, Versionierung und Produktion der Handbücher optimal unterstützen. Die guten Erfahrungen mit Eclipse als Entwicklungsumgebung und SWT für die Client-Entwicklung führten zu der Entscheidung, die Eclipse 3.0 Rich Client Platform (RCP) als Fundament für die Applikationen zur Handbuchverwaltung zu verwenden.

Gemeinsam mit meinem Kollegen Roman Schlömmer habe ich zeigen können,

  • welche Rolle Eclipse in der Softwareentwicklung spielt,
  • wie Eclipse den Entwicklungsprozess unterstützt,
  • wie ein eigenentwickeltes Eclipse-Plugin die Entwicklung und Wartung vereinfacht,
  • wie mit Hilfe von Eclipse RCP und SWT eine Benutzungsoberfläche für ein Dokumentenverwaltungssystem entwickelt wurde, das sich durch hohe Performanz und Benutzerakzeptanz auszeichnet.

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Eclipse verleiht Flügel

Jeder, der schon einmal an der Entwicklung eines umfangreichen Softwareprojekts beteiligt gewesen ist, kennt die besonderen Herausforderungen solcher Großprojekte. Der Airbus-Konzern hat seit einiger Zeit nicht nur eines, sondern gleich mehrere davon, die alle auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Es handelt sich dabei um das ehrgeizigste Projekt der jüngeren Luftfahrtgeschichte: Die Entwicklung des Großraumjets A380.

In vielen Bereichen wie Planung, Konstruktion oder IT setzt Airbus bewusst auf neue, moderne Methoden und Hilfsmittel. So wird das System zur Erstellung der A380-Handbücher komplett neu entwickelt. Es verbindet SAP mit J2EE-Applikationen und integriert die verschiedensten Airbus-Informationssysteme. Bei der Auswahl der Java-Entwicklungsumgebung favorisierte man zunächst Borlands JBuilder. Heute ist Eclipse im Einsatz, und die Software wird mit Hilfe von Ant, XDoclet und CVS unter Solaris und Windows entwickelt und gewartet.

Aus der Kombination dieser Werkzeuge entstand ein durchgängiger und integrierter Entwicklungsprozess, der sich in der täglichen Praxis bewährt und kontinuierlich verfeinert wird.

Der Wechsel zu Eclipse begünstigte nicht zuletzt auch die Entscheidung für SWT als GUI-Framework für den Java-Client.

Gemeinsam mit meinem Kollegen Stefan M. Heldt habe ich zeigen können,

  • welche Gründe für einen Wechsel der Entwicklungsumgebung sprachen
  • wie zügig der Wechsel vonstatten ging
  • welchen Anteil Eclipse an der Produktivitätssteigerung hatte
  • wie der Entwicklungsprozess heute aussieht.

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