“Mein agiler Koffer” – Reisetipps mit Pecha Kucha

Weil einige Referenten der XP Days 2009 grippebedingt absagen mussten, sprang ich kurzerhand ein und packte wie zuvor auf der W-JAX im Rahmen eines  Pecha-Kucha-Vortrags meinen agilen Koffer. Dieses Format macht zunehmend Spaß. Allerdings gibt es noch viel „Luft nach oben“. Die nächste Herausforderung besteht darin, die zentrale(n) Nachricht(en) des Vortrags (bei 20 Folien kann es davon nicht allzu viele geben) deutlicher herauszuarbeiten. Und vielleicht sollte ich nicht ganz so schnell reden wie einst Dieter Thomas Heck…

„Mein agiler Koffer“ – Reisetipps mit Pecha Kucha

Welche Prinzipien, Vorgehensweisen und Ideen würde ich jederzeit wieder in meinen „agilen Koffer“ packen? Was würde ich bei meiner nächsten „agilen“ Reise lieber zu Hause lassen? Im Rahmen einer Pecha-Kucha-Session haben „erfahrene Agile“ (Jens Coldewey, Henning Wolf, Christoph Mathis, Deborah Hartmann Preuß, Sabine Canditt und meine Wenigkeit) Einblick in Ihr „Reisegepäck“ gewährt.

Die Session war von Bernd Schiffer und Martin Heider perfekt vorbereitet worden. In einem „halben Pecha Kucha“ (3 min. 20 sec.) wurde kurz die Rahmenhandlung erläutert – und dann ging’s los. Ich hatte das Glück, als erster auf die Bühne zu dürfen, und konnte anschließend die anderen fünf Vorträge ganz entspannt genießen. Mein Favorit war der „agile Kocher“ von Sabine Canditt und ihren Söhnen.

Nochmals vielen Dank an Martin und Bernd für das tolle Thema, das zugleich offen und geschlossen genug gewesen ist. Ich bin jetzt Pecha-Kucha-infiziert.

Die Folien zum Vortrag auf SlideShare
Blog von Bernd Schiffer
Bericht im Newsfeed von it-agile
Video des Vortrags im JAX-TV

20×20 um 20:20

Die siebte Hamburger Pecha Kucha Night war zugleich meine erste. Die inhaltliche und stilistische Bandbreite der Vorträge reichte von kindgerecht komisch über idealistisch poetisch bis hin zu klamaukig politisch. Damit dürfte für jeden der zahlreichen Besucher der Hamburger Botschaft etwas dabei gewesen sein. Und ich habe gelernt, dass es gar nicht so einfach ist, die 6 Minuten und 40 Sekunden pausenlos über die Bühne zu bekommen. Ob dieses Format auch für IT-Fachvorträge geeignet ist? Durchaus – und zwar nicht nur für Vorträge, denen man nach sieben Minuten ohnehin nicht mehr folgen kann/möchte. Der Charme dieses Formats liegt in der Kürze der Zeit. Wer sich da nicht auf die Kernaussage konzentriert, der verliert. Früher stand es an jeder Telefonzelle, aber auch heute noch gilt: Fasse Dich kurz. Deshalb mache ich an dieser Stelle einen Punkt.