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Leadership Coach

An wen können sich Führungskräfte wenden, wenn sie Inspiration, Orientierung oder Feedback brauchen? In vielen Organisationen fehlt ein geeigneter Ansprechpartner auf Augenhöhe und mit dem nötigen Abstand – ein Leadership Coach.

Leadership vs. Management

Über Führung (neudeutsch: Leadership) ist viel geschrieben worden – aber wer hat diese Werke gelesen oder gar verinnerlicht? Ich werde immer wieder in dem Gefühl bestärkt, dass viele Führungskräfte ihre Rolle auf der Basis des Lehnworts Manager definieren. Sie sind dann überwiegend verwaltend tätig und weniger als Sinnstifter, Gestalter guter Rahmenbedingungen für die erfolgreiche Zusammenarbeit und Förderer ihrer Mitarbeiter. Der Grund dafür ist oft schnell gefunden: Die meisten Führungskräfte haben Führung schlicht nie gelernt. Schnell wird aus der/die beste Fachexpert*in zur mittelmäßigen Führungskraft befördert – oft nur deshalb, weil die Übernahme von Personalverantwortung die einzige Karrieremöglichkeit ist. An einen gezielten Ausbau der Führungsqualifikation ist allein deshalb nicht zu denken, weil dafür keine Zeit eingeräumt wird. The show must go on: Neben der fachlichen Arbeit fällt nun zusätzlich Personalarbeit an – da bleibt am Ende nicht einmal Zeit für den Blick in die oben erwähnte Literatur. Mit dem weiteren Aufstieg im Unternehmen prägt dieser Typus Führungskraft die neue Führungskultur.

Coaching

Als Leadership Coach arbeite ich mit Führungskräften auf allen Ebenen der Organisation – vom Teamleiter bis zum CxO. Gemeinsam machen wir uns auf die Suche nach Dysfunktionen oder überlegen, wie man die Organisation ihrer Vision einen Schritt näher bringen kann. Dabei haben wir immer ein Augenmerk auf das Führungsverhalten und dessen Einfluss auf diese Ziele.

Kommunikation

Meine Überzeugung für die Bedeutung guter Kommunikation nutze ich auch im Leadership Coaching. Vielen Führungskräften ist nicht bewusst, dass ihre Aussagen und E-Mails sehr genau gehört beziehungsweise gelesen und anschließend interpretiert werden. Je intransparenter die Kommunikation, desto stärker brodelt die Gerüchteküche, und desto wilder sind in der Folge die Interpretationen des Geschriebenen beziehungsweise Gesagten. Muss eine Führungskraft deshalb jedes Wort auf die sprichwörtliche Goldwaage legen? Ich behaupte: Ja – zumindest so lange, bis die Kultur in der Organisation soweit gediehen ist, dass Fragen gestellt werden, wenn etwas unklar ist, anstatt sich seinen eigenen Reim darauf zu machen.