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Neles Bericht vom Girls‘ Day bei AstraZeneca

Nele beim Girls' DayPremiere! Unsere Tochter Nele war heute beim Girls‘ Day. Dies ist ihr allererster Blogbeitrag.

Heute war ich beim Girls’ Day von AstraZeneca.

Morgens wurden wir am Eingang abgeholt und in einen Seminarraum gebracht. Dort stellte sich jeder kurz vor. Dann erzählten die beiden Betreuer von den Berufen, die es bei AstraZeneca gibt: FachlageristIn, MechatronikerIn und Industriekauffrau/mann. Sie fragten uns, ob wir schon eine Idee hätten, was wir später einmal werden möchten. Dann kam ein Mann vom Sicherheitsdienst und sprach mit uns über Feuer: wie es entsteht und wie man sich bei einem Brand verhalten sollte. Anschließend gingen wir raus und durften mit einem Feuerlöscher ein kleines Feuer löschen. Danach wurde uns gezeigt, was passiert, wenn man eine Spraydose anzündet. Sie explodiert mit einem lauten Knall! Dann wurde noch gezeigt, warum man brennendes Öl nicht mit Wasser löschen sollte. Ein großer Feuerball würde in die Luft steigen und die ganze Küche abfackeln!

Mittagessen gab es in der großen und schönen Kantine von AstraZeneca. Den ganzen Tag über wurden wir mit Getränken versorgt. Danach wurde uns im Seminarraum erklärt, was AstraZeneca überhaupt macht. Die Firma stellt Medikamente her und verkauft sie anschließend an Apotheken, Krankenhäuser usw. Außerdem forscht sie an neuen Medikamenten. AstraZeneca ist in 100 Ländern vertreten. Der Hauptsitz ist in London, der Hauptforschungssitz ist in Schweden. Gleich nach der Präsentation wurden wir durch das Gebäude und in das Lager geführt. Wir konnten sehen, wie die Roboter im Hochregallager die Kartons einsortieren und wie die Medikamente in die Versandkartons gelangen – nämlich von Hand. Dafür gibt es ein raffiniertes System. Ein Aufkleber auf dem Karton wird gescannt. Daraufhin fährt der Karton auf einem Fließband zu dem Regal mit dem Medikament, das in den Karton soll. Dort steht ein Mitarbeiter und scannt den Karton noch einmal. Daraufhin leuchtet ein kleines Lämpchen grün oder rot. Grün bedeutet, dass sich das Medikament auf der linken Seite des Ganges befindet, rot auf der rechten Seite. Unter dem gesuchten Medikament leuchtet ebenfalls die entsprechende Farbe auf und neben dem Lämpchen steht auf einer Anzeige, wie viele Packungen in den Karton müssen. So geht das immer weiter bis der Karton fertig gepackt ist. Dann fährt er zur Versandstation. Dort wird um den Karton ein lila Band gewickelt, das kennzeichnet, dass der Karton von AstraZeneca ist. Nun wird der Karton verschickt.

Nach der Führung schauten wir noch einen kleinen Film, in dem gezeigt wurde, was die einzelnen Mitarbeiter machen und beachten müssen. Danach füllte jeder Teilnehmer noch einen Feedback-Bogen aus und dann war der Girls’ Day auch schon zu Ende. Ich fand ihn sehr spannend und lehrreich!

2 Antworten auf „Neles Bericht vom Girls‘ Day bei AstraZeneca“

Wir freuen uns sehr, liebe Nele, dass Du am Mädchen-Zukunftstag Einblick in die Arbeitswelt bekommen konntest und darüber auch noch so aufschlußreich berichtet hast.

Dabei fällt uns ein, dass wir auch in unserem Ingenieurbüro eine Zeit lang Schulkinder, die sich einen Eindruck darüber verschaffen sollten wie es in einem Konstruktionsbüro zugeht, als Halbtagsgäste hatten. Die Wirkung war unterschiedlich. Während ein Junge die Zeit nutzte um seinen fehlenden Schlaf nachzuholen, waren zwei Mädchen, die einfache Zeichnungen herstellen sollten, so begeistert, dass sie gar nicht mehr nach Hause gehen wollten.
Weiterhin alles Gute!

Deine Großeltern

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