Erfahrungsbericht: Remote Agile Coaching

Sehr viele Menschen haben in den vergangenen (in meinem Fall acht) Wochen viel über neue Arbeitsweisen gelernt. Plötzlich ins Home Office versetzt, mussten Abläufe neu strukturiert, Kommunikation neu gedacht und gelebt, Umgangsformen neu justiert werden. Darüber wurde auf allen Kanälen viel berichtet – einiges neu und bemerkenswert, anderes wenig überraschend oder redundant. Da ich spontan nichts konkret Neues zu diesem Thema beizutragen hatte, habe ich mich ruhig verhalten. Dann kam Jean Michel Diaz mit der Bitte um einen Blogbeitrag auf mich zu.

Jean ist Mitgründer von Echometer, einer jungen Firma, die ein Werkzeug für Remote-Retrospektiven entwickelt – oder, um es mit den Worten der Gründer zu sagen, ein „Software-Tool, das mit psychologischem Know-How dabei unterstützt, das Potenzial agiler Werte im Team und der Organisation zu entfesseln.“ Ich habe Echometer als externer Agile Coach bei Frontastic kennengelernt, einer „remote native company“, deren MitarbeiterInnen über ganz Europa verteilt leben und arbeiten. Mittlerweile nutze ich Echometer in einem weiteren Kundenprojekt. Dort haben wir bis vor acht Wochen mit einem interdisziplinären Team auf einer gemeinsamen Projektfläche gearbeitet. Jetzt, da wir alle im Home Office sind, mussten wir uns für die Retrospektiven etwas Neues einfallen lassen. Echometer wird vom Team gut angenommen.

Im Interview mit Jean teile ich meine Erfahrungen aus beiden Projekten und die grundsätzlichen Erkenntnisse aus meiner neuen Rolle als „Remote Agile Coach“:

Erfahrungsbericht – Remote Agile Coaching mit Holger (Echometer-Blog)