Agile Organisation? Warum?

In der Softwareentwicklung ist der Siegeszug agiler Vorgehensweisen nach wie vor ungebrochen – zumindest, wenn man „Agil“ auf die Mechanik von Scrum beschränkt. Die lässt sich nämlich vergleichsweise einfach etablieren und befolgen. Schwieriger wird es, wenn man sich an die Wertepaare und Prinzipien des Agilen Manifests wagt. Spätestens dann wird deutlich, dass eine agile Denkweise nicht an der Tür zum Projektraum Halt macht. Und schon steht ein großer Begriff im Raum: die agile Organisation. Wie begegnet man ihm? Offen und einladend? Höflich lächelnd? Ehrfürchtig? Ablehnend? Weiterlesen

Der Foerster und die Selbstorganisation

Auf den diesjährigen XP Days haben Rolf und ich unseren „Bestseller“ Der Foerster und die Selbstorganisation in einer strafferen Variante mit deutlicheren Akzenten zum Besten gegeben. Unser Inspect and Adapt an diesem Vortrag hat sich gelohnt, wie das positive Feedback der Teilnehmer vermuten lässt. Außerdem hatten wir am Schluss mehr Zeit für Diskussion. Mit Heinz von Foersters Gedanken zur Selbstorganisation in Unternehmen scheinen wir einen Nerv getroffen zu haben. Dringender Rat eines Teilnehmers: „Macht daraus ein Management-Beratungsangebot!“ Gute Idee – die hätte von uns sein können. Wir sind ab sofort buchbar…

Videomitschnitt des Vortrags

Der Foerster und die Selbstorganisation

Heinz von Foerster, Physiker, Biologe, Kybernetiker, Konstruktivist, Systemiker, …, hat schon früh und zu verschiedensten Gelegenheiten interessante Ansätze und Anregungen zu Management-Themen geäußert. Unter anderem hat er mit seinen Ansichten und Ideen zu Hierarchie vs. Heterarchie, zu Selbstorganisation und Kommunikation in den 80er Jahren die St. Galler Managementlehre bereichert. Weiterlesen

Der Foerster und die Selbstorganisation

Heinz von Foerster (Physiker, Biologe, Kybernetiker, Konstruktivist, Systemiker, …) hat schon früh und zu verschiedenen Gelegenheiten interessante Ansätze und Anregungen zu Management-Themen geäußert. Unter anderem hat er mit seinen Ansichten und Ideen zu Hierarchie vs. Heterarchie, zu Selbstorganisation und Kommunikation in den 1980er Jahren die St. Galler Managementlehre bereichert. Deshalb haben wir in unserem Vortrag Heinz von Foerster selber zu Wort kommen lassen: in Form eines gelesenen Dialogs mit dem Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Weiterlesen

Uber B2B 1.0: Noch nicht uber erfolgreich, aber bereits uberraschend

Die Uber B2B hat sich vom Start weg ein großes Ziel gesetzt: sie versteht sich als Plattform für Geschäftsbeziehungen zwischen jungen Startups und etablierten großen und mittelständischen Firmen. Klein und Groß sollen miteinander und voneinander lernen, aber auch eine wirtschaftliche und finanzielle Affinität füreinander entwickeln. Oft fehlt den Kleinen das Geld, und den Großen mangelt es an Ideen oder zumindest an Strukturen, diese Ideen schnell umzusetzen. Wie aber muss ein Konferenzprogramm aussehen, das Wissensarbeiter beider Welten gleichermaßen anspricht? Weiterlesen

Scrum – kurz & gut: Das „agile Schalenmodell“

In unserem Buch „Scrum – kurz & gut“ beschreiben wir ein Schalenmodell agiler Produktentwicklung, das die Rolle von Scrum im Lebenszyklus eines Produkts verortet. Dieses Schalenmodell haben Rolf Dräther und ich auf dem Karlsruher Entwicklertag vorgestellt und im Rahmen einer Fishbowl diskutiert. Weiterlesen

Der Foerster und die Selbstorganisation

Heinz von Foerster (Physiker, Biologe, Kybernetiker, Konstruktivist, Systemiker, …) hat schon früh und zu verschiedenen Gelegenheiten interessante Ansätze und Anregungen zu Management-Themen geäußert. Unter anderem hat er mit seinen Ansichten und Ideen zu Hierarchie vs. Heterarchie, zu Selbstorganisation und Kommunikation in den 1980er Jahren die St. Galler Managementlehre bereichert. Deshalb haben wir in unserem Vortrag Heinz von Foerster selber zu Wort kommen lassen: in Form eines gelesenen Dialogs mit dem Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Weiterlesen

Geschäftsprozesse vs. Menschenverstand: Ein Erfahrungsbericht

Als Informatiker sind wir es gewohnt, Prozesse zu analysieren, standardisieren und automatisieren. Das Ergebnis dieses Vorgehens, das wir Geschäftsprozessmanagement nennen, werten wir als Fortschritt. Das mag aus einer Kostenperspektive betrachtet stimmen. Oft aber bleibt bei dieser eindimensionalen Optimierung derjenige auf der Strecke, dem diese Prozesse eigentlich nutzen sollen: der Kunde. Beispiele gefällig? Weiterlesen

Die Feuerwehr: ein agiles Team?

In der Softwareentwicklung, insbesondere in agilen Projekten, steht das Team im Mittelpunkt. Der Teambegriff ist durch Werte und Prinzipien wie Eigenverantwortung, Vertrauen und offene Kommunikation geprägt. Auch in anderen Domänen gibt es Teams – aber gilt dort dasselbe Begriffsverständnis? Wie ist beispielsweise die Besatzung eines Feuerwehrfahrzeugs organisiert, und was kann ein Softwareentwicklungsteam daraus lernen? Dieser Frage geht der Pecha Kucha nach.