Wer braucht noch den ScrumMaster, wenn’s rund läuft?

Neulich durfte ich wieder einmal die Diskussion führen, ob sich ein ScrumMaster irgendwann überflüssig macht. Die Argumentation klang schlüssig: hat das Team die Prinzipien und Praktiken von Scrum verinnerlicht und weiß diese zu nutzen, dann muss niemand mehr über die Einhaltung der Spielregeln wachen. Das, so mein Gegenargument, ist aber zu kurz gedacht. Weiterlesen

Das A-Team: Anforderungsermittlung in agilen Projekten

Die Werte und Prinzipien, die in agilen Projekten gelten, stellen drei besondere Bedingungen an die ohnehin schon schwierige Ermittlung von Anforderungen: Sie sollen einer Vision folgen, einen Geschäftswert realisieren und innerhalb einer Iteration realisiert werden können. Agile Projekte akzeptieren zudem die Tatsache, dass sich Anforderungen im Umfang und Inhalt immer wieder verändern werden. Wie gelingt das Kunststück, Anforderungen so zu formulieren, dass sie agil umgesetzt werden können?

ScrumMaster, I presume? Eine spielerische Expedition in die agile Welt

In der Literatur werden die agilen Werte, Prinzipien und Praktiken gerne metaphorisch in einen Werkzeugkasten verfrachtet. Es gibt aber Werte und Eigenschaften, die nicht so greifbar sind wie Werkzeuge – darunter Selbstorganisation, Vertrauen und Commitment. Die kann man kaum theoretisch vermitteln. Deshalb laden wir ein zu einer interaktiven, folienfreien Expedition in die agile Welt. Gemeinsam wollen wir spielerisch erleben, dass agile Softwareentwicklung viel mit Spaß an der Arbeit, Motivation, Kommunikation und Kreativität zu tun hat. Ken Schwaber, einer der Scrum-Väter, sagt oft in seinen Trainings: „Ich möchte, dass jeder Mitarbeiter morgens zur Arbeit eilt, weil er es kaum erwarten kann, an seinem Projekt weiterzuarbeiten.“ Unsere Expedition soll genau diese Begeisterung vermitteln.

Geschichten vom Scrum

In der agilen Literatur ist es fast wie im Märchen: Da werden die besten Mitarbeiter einer Firma zusammengerufen, um gemeinsam das beste Produkt aller Zeiten in vielen kleinen Schritten herzustellen – bei ständiger Zufriedenheit des Kunden. Das Team arbeitet selbstbestimmt und zielorientiert, man hilft sich gegenseitig, und alles wird gut. In der Praxis kann man froh sein, wenn man zu Projektbeginn überhaupt ein Team hat. Die Besten darf man höchstens ab und zu als Experten zu Rate ziehen. Dafür findet man die gesamte Bandbreite an Charaktereigenschaften vor: Prinzen – heimliche Anführer unter Gleichen; Ritter in goldener Rüstung – ohne sie läuft nichts, sie schlagen den Weg frei; Hexen, die das Projekt torpedieren. Und viele weitere sonderbare Gestalten. Lassen Sie sich verzaubern und erleben Sie, wie mit Hilfe eines Einhorns aus dem wunderbaren Land Scrum aus diesen Individuen ein schlagkräftiges Team geformt werden kann.

Mehr Informationen unter www.scrum-geschichten.de

Das A-Team: Anforderungsermittlung in agilen Projekten

Premiere! Zu meinem gleichnamigen Vortrag habe ich einen Beitrag für den Tagungsband des zweiten Elmshorner Wirtschaftsinformatiktags 2010 verfasst. Das ist nach drei Fachbüchern meine erste wissenschaftliche Veröffentlichung. Fühlt sich gut an 😉

Ein Proof of Concept mit Scrum, Teil 1: Definition of Done

Bei der Einführung von Scrum für Softwareprojekte stellen die unterschiedlichen Projektkonstellationen, denen man als Scrum-Coach beim Kunden begegnet, die erste spannende Herausforderung dar. Scrum ist ein Projektmanagement-Framework, das immer (und immer wieder) auf die Situation und die Bedürfnisse des Projekts angepasst werden muss. Es gibt also nicht „den“ Scrum-Prozess, sondern nur projektindividuelle Vorgehensweisen, die sich alle aus demselben Werkzeugkasten bedienen. Aktuell befasse ich mich mit der Anpassung von Scrum für einen Proof of Concept. Weiterlesen

Erkenntnisse einer Klassenfahrt

In der vergangenen Woche war ich mit der dritten Klasse unserer „Großen“ auf Klassenfahrt. Ziel der 25 Kinder (die meisten 9 Jahre alt) und zwei Begleiter (die Klassenlehrerin und ich) war die nordfriesische Insel Amrum. Wir hatten traumhaftes Wetter, eine tolle Unterkunft (das Schullandheim „Honigparadies“ in Nebel kann ich sehr empfehlen) und konnten viel erleben. Für mich war es spannend zu sehen, welche Parallelen man zum Projektgeschäft ziehen kann. Weiterlesen

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